Maxima Test:

 
Ich muß sagen das FC- Leader ist sehr gut, die Qualität überzeugt.
Die meisten Bisse/Strikes (70%) wurden auf Maxima FC-Leader erzielt. Die Köder wurden jede Stunde gewechselt. Unter anderem wurde der Striped Marlin auf Maxima FC gefangen (schwarz orange Sailure).
Was ich sehr gut fand war dass das Leader sehr hart/steif blieb wenn man es aus dem Wasser holte. Das Mono-Leader wurde weich wie Gummi, vom Gefühl her.
Die Sichtbarkeit im Wasser war = Null, soweit ich das beurteilen konnte (See war ziemlich rau).
Ich würde auch auch das Crimpen empfehlen, beim Knoten hat man ca. 40 cm pro Knoten verschnitt.
 
Leider kann ich mehr dazu nicht beitragen, das Fischen und Bedingungen waren schlecht und schwer.
 
Der gr.Black Marlin hatte ein Mono Leader gekappt, schade das er nicht auf das 260 lb FC Leader gebissen hatte.
 
Wenn du noch Fragen hast kannst du dich gerne melden.
 
Danke für dein Test Material.
 
Schöne Grüße
 
Arnold



Maxima Fluorocarbon und andere Schnüre

Sehr erfolgreich verlief ein Test mit Fluorocarbon Vorfächern von Maxima, die mir Rolf Munske von Maxima freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte. Getestet wurden 80 und 100 lbs zum Jiggen und leichten Werfen und 150 lbs zum Poppern und Trollen. Vergleichsschnüre die zur Verfügung standen waren das brandneue Seaguar Fluoro Premier und Yo Zuri H.D. Carbon. Um es kurz zu machen, die Maxima Schnur hat alle Erwartungen erfüllt. Ich habe weder einen Köder noch einen Fisch durch sie verloren und auch sonst keine Mängel an der Schnur feststellen können. Zum Poppern habe ich teilweise sogar ein und das selbe Vorfach mehrere Tage gefischt (Nachahmung nicht empfohlen!) und keine Abnutzung feststellen können. Im Vergleich zum sehr viel teureren Seagur Fluoro Premier ist das Maxima Fluorocarbon deutlich steifer (das gilt im übrigen für alle anderen Fluo Schnüre, die ich kenne. Irgendeinen Grund muß es ja schließlich für die Goldpreise von Seaguar geben). Auch hat es eine etwas geringere Dehnung, was beim Werfen aber eher ein Vorteil ist (Distanz!). Im Vergleich zum Yo Zuri Produkt ist die Maxima Schnur meiner Meinung nach sogar im Vorteil. Sie scheint einfach etwas weicher zu sein und lässt sich besser knoten. Die Durchmesser sind identisch. Lobenswert ist auch eine sehr hohe Abriebsfestigkeit, die vor allem beim Trollen deutlich wurde, als mehrere Sails immer wieder auf die Lures einkloppten.

Ein ganz wichtiger Punkt bei Fluorocarbonschnüren: Die Schockresistenz, also das Verhalten bei schlagartig auftretenden Maximalbelastungen. Sehr viele Fluo Schnüre, die ich kenne versagen hier gnadenlos. Einfach mal an ein kurzes Stück Schnur zwei Schlaufen an beiden Enden knoten. Dann die Hände in die Schlaufen stecken (Handschuhe!). Hände vor der Brust Handfläche auf Handfläche legen und schlagartig auseinander rucken. Mit etwas Übung kann man so problemlos Schnüre von 100 oder sogar 150 lbs an den Schlaufenknoten sprengen. Bei Maxima gelang mir das selbst beim 80er Material nicht, egal wie sehr ich es darauf ankommen ließ. Auch fest in den Korallen verankerte Jigs konnten duch aggressives Schlagen wieder gerettet werden. In einem Fall bogen soger die Shout Assist Hooks auf!


Fazit: Zu nörgeln habe ich an dieser Schnur überhaupt nichts und kann sie als eine deutlich günstigere Alternative zu japanischen Produkten wärmsten empfehlen.


Vor allem die 150 lbs Variante habe ich teilweise mehrere Tage durchgefischt, ohne das ich Materialermüdungen feststellen konnte. Den Vergleich mit den mir bekannten Fluorocarborn Schnüren braucht man nicht zu scheuen, im Gegenteil. Qualitätsunterschiede zu Yo Zuri konnte ich nicht feststellen und fand Maxima sogar etwas weicher und einfacher zu knoten bei gleichem Durchmesser. Außer Konkurrenz läuft natürlich Seaguar Fluoro Premier, das ist klar. Das wäre ein Vergleich von Äppeln und Birnen.

Beste Grüße
Sören